Die Idee dahinter

"Wir Kinder, kleine und große Kinder eines Vaters, wir spielen im Pausenhof der Welt das Farbspiel des Lebens. Die Palette - Farben ohne Zahl - reicht uns die Freuden und Zärtlichkeiten des göttlichen Herzens. So durchqueren wir - schau - das Grau des Tages..."

Zitat : Fr. Bernhard

In Kindern erlebe ich die unmittelbare Gegenwart eines lebendigen und menschenfreundlichen Gottes.

Die spontane und unreflektierte Art der Kinder, ihre Fähigkeit sich im Spiel zu verlieren und Vertrauen zu schenken, ist etwas von dem ich denke das es zu bewahren gilt. Zu werden wie die Kinder, wie Jesus es empfiehlt, halte ich für beinahe unmöglich, aber von Kindern zu lernen, sie ernst und wichtig zu nehmen und von Zeit zu Zeit mit Ihnen " im Pausenhof der Welt" zu spielen ist sicher ein Schritt in diese Richtung.

Im Zeitalter von Gameboy, aggressiven Computerspielen und zunehmender visueller Reizüberflutung geht vielen Kindern der Kontakt zu ihren Fähigkeiten und Bedürfnissen verloren. Mehr und mehr versuchen die Kinder ihre zunehmende innere Leere mit etwas zu füllen, was ihnen auf Dauer nicht gut tut und ihre Entwicklung wenig fördert.

Gesundes Selbstwertgefühl, Beziehungsfähigkeit, körperliche wie seelische Gesundheit werden uns nicht nur (wenn überhaupt) in die Wiege gelegt, sondern wir müssen auch etwas dafür tun, ob es uns gefällt oder nicht.

Kinder zu fördern in dem was sie können, stärkt ihr Selbstbewußtsein, Kinder herauszufordern sich ausreichend und vielseitig zu bewegen kräftigt die seelische und körperliche Gesundheit, Kindern Zeit, Zuwendung und ernsthafte Aufmerksamkeit zu schenken gibt ihnen das Gefühl wichtig zu sein und stärkt ihr Sozialverhalten, Kindern musische und kreative Angebote zu machen schärft ihre Sinne, stärkt den Geist und fördert Eigeninitative.

Deswegen spielt in meiner Beschäftigung mit den Kindern Bewegung, Musik, Spiel, Begegnung und Kreativität eine wichtige Rolle. Dabei verstehe ich mich nicht als "Pausenclown", sondern ich fordere die Kinder heraus ihre eigenen Fähigkeiten kennen zu lernen, einzusetzen und Freude daran zu entwickeln.

Kinder sind die Hoffnung der Welt. Leider spiegelt sich das in unserer Gesellschaft kaum wieder. Aber es nützt bekanntlich nichts über die Dunkelheit zu jammern, sondern es ist sicher sinnvoller ein Licht anzuzünden ...

ISOLDe ZÖLLNEr